Opifera steht für Hilfeleistung

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Unsere Aufgabe und oberstes Ziel ist es deshalb, durch professionelle Hilfestellung die Lebensqualität von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen zu erhalten, zu verbessern bzw. zu erhöhen.

ln der Betreuung von pflegebedürftigen Personen liegt neben einer professionellen
Gesundheits- und Krankenpflege der Schwerpunkt in der Vermittlung von Sicherheit und einer regelmäßigen Tagesstruktur. Besonders ältere Menschen aber auch Menschen mit einer Demenzerkrankung brauchen ein strukturiertes Vorgehen, welches auf die Bedürfnisse, Gewohnheiten und Rituale der betreuten Menschen ausgerichtet ist. Somit kann ein ganz normal gelebter Alltag, neben einer qualitätsvollen Pflege und Betreuung für ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben zu Hause beitragen.

lm Zentrum unserer Arbeit steht der „bio-psycho-soziale-ökologische Betreuungsansatz“.

Wir erfragen und berücksichtigen dabei die Biographie bzw. Lebensgeschichte der zu betreuenden Personen, beziehen dabei das gesamte Lebenskontinuum und den Lebenskontext in unsere Betreuung mit ein. Die Angehörigen und das soziale Umfeld nehmen ebenso einen sehr wichtigen Stellenwert ein. Unsere Unterstützung ist ergänzend, individuell und folgt in allem dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Wohlbefinden ist dabei unser oberstes Ziel.

Unser Umgang und Handeln ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt vor
dem Anderen und wir achten und respektieren die Würde eines jeden Menschen. Mit
Einfühlungsvermögen leben wir eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehung zwischen
Betreuten, Betreuerinnen und den betreuenden Angehörigen.

Hilfe für Demenzkranke und Angehörige

Die Demenzkrankheit rückt immer mehr ins öffentliche Interesse und ist aktueller denn je: Je älter die Menschen werden, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten körperlicher oder psychischer Einschränkungen. Fast jeder kennt mittlerweile in seinem privaten Umfeld einen von Demenz betroffenen Menschen. Da im Rahmen des demografischen Wandels die Gruppe der Hochbetagten überproportional zunimmt, ist auch ein Anstieg der Demenzkranken feststellbar.
Derzeit gibt es in Österreich etwa 100.000 direkt betroffene Personen. Im Jahr 2050 wird diese Zahl auf etwa 270.000 Personen angestiegen sein. Heute leben 70–80 % der demenzkranken Personen zu Hause und werden von ihren nächsten Angehörigen betreut und gepflegt. Deshalb richtet sich unsere Arbeit mit Demenz an Betroffene, aber auch an pflegende Angehörige, in Form von Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen und Demenz-Schulungen.

Früherkennung und individuelle Hilfe für Demenz-Patienten

Die Früherkennung von Alzheimer bzw. Demenz ist oftmals schwer. Betroffene spüren relativ früh, dass etwas nicht stimmt und dass immer häufiger Defizite auftreten. Nur sehr wenige Patienten geben einen Hinweis darauf, dass was nicht stimmt. Wir nehmen unsere Demenzpatienten an der Hand und versuchen, über die Biografiearbeit auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen. Die Kenntnis der verschiedenen Demenzstadien hilft, auf die vorhandenen Ressourcen aufbauen zu können.

Zwei Beratungsstellen in Frauenkirchen und Eisenstadt

Mit unseren beiden Beratungsstellen stehen wir als eine professionelle Anlaufstelle für eine bedarfsgerechte Fachpflege zur Verfügung. Unsere umfangreichen Aus- und Weiterbildungen tragen zu einer hohen, quaIitativen und professionellen 24-Stunden-Betreuung bei.

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles)